Str v. Hormus Andrees Atlas 1914

Erklärung vom Ostdeutschen Kuratorium von Verbänden

Der Beginn des Jahres 2026 zeigt in Praxis die Wahrheit des Zitates
„Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen“
Von Jean Jaurès, französischer Sozialist vor dem 1. Weltkrieg.

Wir fordern: Dialog statt Waffen getreu unserer Veranstaltungsreihe
Dialog statt Waffen – Konferenz des OKV e.V. vom 27. März 2023 – Teil 1 – Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden e.V.

Wir protestieren auf das Schärfste gegen den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der USA und Israels gegen den Iran. Alle Rederei von Friedensstiftung und auch von Klimaschutz haben sich angesichts dieses Angriffs als das gezeigt, was es ist: ein mörderischer Raubkrieg.
Die Erscheinung des modernen Imperialismus verhüllt seine Tendenz zu Raub und Krieg. Worte wie, „westliche Werte“, „freiheitlich-demokratische Grundordnung“, „humanitäre Intervention“ oder „Menschenrechte“ sind nahezu perfekte Verhüllungskünste des Wesens des Imperialismus. Sie begleiten seine Kriege, seine Wirtschaftsbeziehungen, seine geistig- kulturelle Expansion und seine Geheimdienstaktivitäten.
Und wir erleben alle die Richtigkeit des leninschen Satzes: Monopolkapitalismus führt unweigerlich zu einer sprunghaft- ungleichmäßigen Entwicklung der konkurrierenden Mächte und gebiert „Krisen in der Wirtschaft und Kriege in der Politik“.
Der Angriff auf den Iran reiht sich ein in eine ununterbrochene Folge von Aktivitäten der USA und ihrer Verbündeten zur Sicherung der Vormachtstellung der imperialistischen Staaten im Weltmaßstab. So auch die Entführung des Präsidenten von Venezuela und die Aktivitäten zum Regime-Wechsel. Die Sanktionen, Drohungen und Terroraktivitäten gegen Kuba fordern die Solidarität sowie den Protest der gesamten Welt heraus. Mit Machtdemonstrationen und Einschüchterungen versucht das nordamerikanische Kapital seine Probleme ohne Rücksicht auf die eigenen Verbündeten zu lösen. Das Destabilisieren ganzer Regionen hat seit langem Methode. In der Ukraine wurde langjährig damit begonnen. Viele andere Regionen sind derzeit im Fokus derer, die meinen, mit den Rüstungsprofiten die Staatskassen der Welt zu plündern.
Wir als Ältere, als Kriegs- und Nachkriegsgeneration rufen alle Menschen auf, Trennendes aktuell zur Seite zu stellen, um das Überleben der Menschheit zu fördern; genau dieses setzen im Profitinteresse die Kreise des Kapitals aufs Spiel, die daran verdienen.
Schon derzeit leiden alle Menschen der Welt in unterschiedlicher Weise unter den Kriegslasten. Parteiübergreifend, klassenübergreifend geht es ums Überleben. Kein Arbeiter, kein Soldat, kein „Verbraucher“, kein Handwerker, kein noch so großer Konzern, der von Produktion und Verkauf von Gütern lebt, die im Frieden gebraucht werden, leidet nicht.
Treten wir gemeinsam dafür ein, dass die Erfahrungen der Völker der Geschichte der Menschheit, gefasst in Grundsätzen des Rechts, erhalten bleiben. Die Zeiten der Rechtslosigkeit sowie deren Folgen sind Historikern und geschichtlich Interessierten bekannt.
Angesichts der im Heute existenten aktuellen Waffen bedeutet Rechtlosigkeit im Handeln zwischen Völkern den Untergang der Menschheit.