Verurteilung der völkerrechtswidrigen militärischen Aggression der USA gegen Venezuela
Vorbemerkung des OKV:
Die Presse-Erklärung des Deutschen Friedensrates steht auch stellvertretend für den Standpunkt des Präsidiums des OKV und seiner Verbände.Wir stehen voll und ganz hinter dieser Erklärung unseres Mitgliedsverbandes.
Vor diesem Akt haben wir die Aggressivität der Militarisierung der Karibik für diesen Angriff verurteilt, die Verlogenheit der US-amerikanischen Vorwände angeblich gegen das Drogenproblem in den USA vorgehen zu wollen und auf die täglichen Entwicklungen aufmerksam gemacht. Unmittelbar nach dem klaren massiven Verstoß gegen das Völkerrecht durch die USA, diesem Aggressionsakt waren unsere Mitglieder Teilnehmer bei den ersten spontanen Demonstrationen.
Die Solidaritätserklärung des mit dem OKV befreundeten Verbandes GeFiS ergänzt unsere Verurteilung durch die Presse-Erklärung des Deutschen Friedensrates.
Presseerklärung des Deutschen Friedensrat e.V. vom 03. Januar 2026
Verurteilung der völkerrechtswidrigen militärischen Aggression der USA gegen Venezuela
Der Deutsche Friedensrat e.V. (DFR) verurteilt auf das Schärfste den heutigen völkerrechtswidrigen
militärischen Angriff der Vereinigten Staaten von Amerika (USA) auf die Bolivarische Republik
Venezuela.
In der Nacht vom 02. bis 03. Dezember 2026 wurden Ziele in und um Caracas, ziviler und
militärischer Infrastruktur bombardiert.
Diese völkerrechtswidrige Intervention stellt eine weitere gefährliche Eskalation in einer Reihe
unilateraler Gewaltakte dar. Sie folgt einem beunruhigenden Muster, dass den Eindruck der letzten
Jahre verstärkt: Die zunehmende Missachtung des Völkerrechts, der Souveränität von Staaten und
der Prinzipien der Vereinten Nationen (UNO) durch die derzeitige US-Administration unter Präsident Trump.
Wir drücken unsere Solidarität mit dem Volk von Venezuela aus.
Das Recht eines jeden Volkes, über sein Schicksal frei und ohne äußeren Zwang zu entscheiden, ist
unantastbar.
Der Deutsche Friedensrat e.V. fordert:
– die strikte Einhaltung der Charta der Vereinten Nationen (UN-Charta) und die Rückkehr zu
einer auf Diplomatie und Dialog basierenden internationalen Politik.
– die deutschen Regierung und die Europäische Union auf, sich eindeutig für die Wahrung des
Völkerechts einzusetzen, diese Aggression zu verurteilen und alle diplomatischen Hebel für
eine sofortige Deeskalation zu nutzen
– die fortgesetzte Anwendung militärischer Gewalt als Mittel der Politik darf nicht
hingenommen werden.
Internationale Konflikte können nur friedlich und nachhaltig gelöst werden – durch Verhandlungen,
Respekt vor der Souveränität aller Staaten und die Stärkung multilateraler Institutionen.
Deutscher Friedensrat e.V.
- Januar 2026
Deutscher Friedensrat e.V. https://www.deutscherfriedensrat.eu/
